Archive for Aus dem Zauberofen

WITH LOVE TO YOU: CRUMBLE BLACKBERRY – COOKIES

Sie sind einfach unwiderstehlich und zaubern ein glückliches Lächeln ins Gesicht! Viel Spaß beim backen und vernaschen..

300 g Dinkelmehl
150 g Rohrzucker
1 Vanilleschote (Mark)
150 g Butter, weiche
100 g Mandeln gemahlen
150 g Blaubeeren

Alle Zutaten außer den Blaubeeren vermischen und kurz kneten, dann „zerzupfen“, dass Streusel entstehen. Die Streusel dann mit den Blaubeeren mischen, jeweils die Menge von einem Esslöffel entnehmen und auf ein Backblech setzen. (Backpapier unterlegen). Dann etwas zusammendrücken.
Ca 12 min. bei 17 Grad backen.

OMA EMILIE´S – BRATAPFEL IM SCHLAFROCK

Meine Oma war nicht nur eine kluge Frau, sie konnte auch phantastisch kochen. Eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen ist ihr „Apfel im Schlafrock“: Im Ofen knisterten die Holzscheite, im Zimmer leuchteten die Kerzen, ein süßer Duft von Apfel, Vanille und Butter durchzog das kleine Fachwerkhaus. Draußen war es lausig kalt und wir stürmten durchgefroren in die warme Stube und dann kam er. Der verkleidete Bratapfel. Er schwamm in goldener Vanillesoße und und lief das Wasser im Mund zusammen. Immer wenn ich ihn mache und mit geschlossenen Augen den ersten Löffel im Mund spüre, bin ich wieder 8 Jahre alt und sitze bei Oma im Wohnzimmer… 🙂

Für 4 Personen:

4 großer Backäpfel (säuerlicher Apfel wie Boskop)

Jeweil pro Apfel ein Platte  Blätterteig

3 Teelöffel Rohrzucker

1 Teelöffel Zimt

3/ 4 Vollmilch

Vanilleschote (ca. drei cm), ca. 1 bis 2 Esslöffel echter Rohrzucker (dunkel)

2 Teelöffelspeisestärke

1 Eigelb, 1 Brise Salz

Die Äpfel mit einem Apfelstecher vom Kerngehäuse befreien. Zimt und Zucker mischen und damit innen bestreuen. Äpfel mit einem Messer einstecken. In den Blätterteig einschlagen. Alle in eine große Auflaufform setzen und bei 180 Grad ca. 20 min. backen, bis der Teig gut aufgegangen und goldbraun ist.

Während des Backens die Vanillesoße zubereiten:

Speisestärke mit etwas kalter Milch anrühren,Milch aufkochen, Vanille hinzufügen. Die kochende Milch von der Herdplatte nehmen und die Stärke einrühren. Aufkochen lassen, wieder vom Herd nehmen, Zucker und Salz hinzufügen, gut umrühren und noch mal erhitzen. Das Eigelb mit etwas von der warmen (nicht heißen) Milch anrühren, die Soße vom Herd nehmen und das Eigelb einrühren. Abkühlen lassen.

Wenn die Äpfel fertig sind, mit der Soße anrichten.

Lass es Dir schmecken! elke-und-oma

 

NERVENKEKSE – Hl. Hildegard von Bingen

Die heilige Hildegard war eine der großen Heilerinnen des Mittelalters, eine charismatische Naturbegabung. Das Erfahrungswissen von damals ist bis heute ein großer Schatz, der uns heute noch hilft und heilt. Für Hildegard war Essen immer auch Heilmittel und man kannte die Wirkung der Lebensmittel auf den Körper. Ihre „Nervenkekse“ sind ein echtes Stärkungsmittel und man soll nicht mehr als 4 Stück am Tag essen. Für alle die Stress haben, oder durch Krankheit entkräftet sind, ein wunderbares Aufbau – Food.

nusskekse

Für ca. 40 Kekse braucht man:

10 g Muskat

25 g Zimt

5 g gemahlene Nelken

500 g Dinkelmehl (Vollkorn)

250 g Butter (Bio)

1 Messerspitze Vanillemark

1 Messerspitze Meersalz

150 g gemahlene Haselnüsse (bitte schauen, wie sie angebaut wurden)

150 g Honig (Naturrein)

1 Messerspitze Backpulver

2 Eier (Bio)

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Alle Zutaten mit einer Teigkarte durchhacken, dann schnell zu einem Teig verkneten und 30 Minuten kalt stellen.

Backofen auf 190 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Teig auf einem Brett mit einem Nudelholz dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 20 – 25 min. hell backen. Wenn die Kekse zu dunkel werden, schmecken sie bitter.

Canihua- Walnuss-Brot

Klein, rund und super gesund – so ist Canihua.

Canihua ist glutenfrei und extrem reich an Vitalstoffen. Als echter Schatz der Anden besitzt er sehr viel Eisten und Protein, was besonders für Veganer sehr gut ist. Sein nussigen Geschmack macht es besonders lecker, ob als Pops, als Zutat in Brot, Kuchen, Müsli oder Pudding. Leider ist Canihua bei uns noch weitgehend unbekannt, im Gegensatz zu seiner schon bekannten Schwester der Quinoa und ist wie sie ein Fuchsschwanzgewächs und kein Süßgras wie die „echten“ Getreide.

Wallnussbrot

Die Canihua besteht aus kugelrunden, braunen bis schwarzen Samenkörnchen, die leicht nach Nuss und Schokolade schmecken. Canihua hat eine starke Lebensenergie, das ihn auch in der härtesten Umgebung zu überleben läßt. Er gedeiht noch in Höhen von mehr als 4000 und weder Hitze noch tiefer Frost kann ihm etwas anhaben. Nährstoffgehalt von Canhiua übertrifft jedes normale Getreide um ein Vielfaches.Warum ist Canihua so gesund?
Canihua ist ein sehr ausgewogenes, nährstoffreiches und naturbelassenes Lebensmittel:
Ballaststoffe: Der hohe Ballaststoffgehalt hält den Blutzucker niedrig, was besonders Menschen mit Diabetes freut.
Das Eiweiss in Canihua ist leicht verdaulich und kann vom Körper sehr gut verwertet werden. Außderdem sind in Canihua alle essentiellen Aminosäuren enthalten.

Quinoa-gepufft

Mehr als 50% des pflanzlichen Fettes besteht aus mehrfach gesättigten Fettsäuren, darunter die entzündungshemmende Linolsäure.
Eisen, Zink, Magnesium, Folsäure, Thiamin (B1), das Diabetes mellitus Typ 1 sowie Blutarmut vorbeugt.
Popcorn war gestern
Canihua-Samen sind als „Pops“ richtig lecker, ich liebe sie pur oder im Müsli. Besonders gut passen sie auch in Cookies oder Brot. Canihua-Mehl heißt in Südamerika Canihuaco. Es ist wunderbar geeignet, um köstliche kakaoartige Getränke zu mixen oder ganz wunderbare Puddings zu zaubern. Mit dem feinen, nussigen Mehl Waffel- und Pfannkuchen-Teige herstellen sowie Brot, Muffins oder Kuchen backen.

Dinkel-Canihua-Brot mit Wallnüssen
Was gibt es Besseres als ein frischgebackenes Brot?
Zutaten:
• 400 g Dinkel-Vollkornmehl
• 100 g Canihua-Mehl
• 2 Päckchen Trockenhefe
• 150 g Wallnusskerne
• 2 EL Apfelessig
• 400 ml lauwarmes Wasser
• 1 TL Salz
Zubereitung:
• Vermischen Sie die Trockenhefe mit dem lauwarmen Wasser.
• Geben Sie die übrigen Zutaten dazu und kneten Sie den Teig ausgiebig mit einem Rührgerät mit Knethaken.
• Nehmen Sie den Teig aus der Schüssel und kneten Sie ihn mit der Hand noch einmal kräftig durch.
• Fügen Sie bei Bedarf noch etwas Mehl bzw. Wasser hinzu.
• Legen Sie eine Kastenform mit Backpapier aus und geben Sie anschliessend den Teig hinein.
• Das Dinkel-Canihua-Brot wird bei 180° C ca. 50 Minuten gebacken.
Tipp: Wenn Sie eine Schale Wasser ins Backrohr stellen, wird die Rinde knuspriger.
Canihua weiss aber nicht nur als kulinarische Delikatesse zu überzeugen, sondern gilt auch als altes Heilmittel. In der Altiplano-Region werden die Samen noch heute bei Höhenkrankheit und bakteriellen Darminfektionen eingesetzt. Zudem wird die Asche der Halme genutzt, um Insektenbissen vorzubeugen.

KOMM KNUSPERN LIEBLING! Würzig und supercruchy: Der Rhöner Kartoffel – Ploatz

Der Sauerteig
90 g Roggenmehl 1150
90 g Wasser
2 g Salz
18 g Roggen-Anstellgut (Sauerteig – Starter)
Alles klümpchenfrei verrühren und von 35° fallend auf 22° 15 – 20 Stunden reifen lassen. Man kann aber auch Sauerteig schon fertig im Supermarkt kaufen.

Rhöner Plaaz

Hauptteig (1 kg – Brotteig)

30 g Salzsauerteig
480 g Dinkelmehl 550 oder 812
500 g Roggenmehl.
18 g Hefe
13 g Salz
120 g Wasser
(es kommt auf die Wasseraufnahmefähigkeit des Mehles an)
1 Teelöffel Kümmel
Alle Zutaten 15 Minuten kneten. Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen. Danach den Teig eine halbe Stunde ruhen lassen. Mit einem Tuch zudecken und an einen warmen Ort stellen. Dann den Teig rund kneten und in leicht bemehlte Weidenkörbchen geben und aufgehen lassen. Bei einer Temperatur von 30 – 35° braucht der Teig ca. 40 – 50 Minuten. Nach ca. 35 Minuten den Teig in eine bemehlte Form geben. Wenn der Teig vollständig aufgegangen ist, in 200 g Stücke teilen.Falls man nicht 10 Personen verköstigen muss, kann man den restlichen Teig einfrieren. Eine 200g Portion reicht für 2 – es sei denn, man hat Riesenhunger. 🙂 Den Teig ausrollen ( ca. 2 cm dick) und auf ein mit Öl dünn bepinseltes und bemehltes Backblech legen.
Dann mit ca. 300 g Schmand bestreichen. Darauf dann 200g Zwiebel in kleinen Würfeln, 250 g gekochte und in Scheiben geschnittene Kartoffeln, 200g Schinkenspeck in Würfeln und zum Schluss 200 g Emmentaler oder Gouda (mittelalt) gerieben darauf verteilen. Wer gern Knobi mag, kann auch den noch dazu tun, am besten in den Schmand einrühren.
In den vorgeheizten Backofen (220 Grad) geben, auf die untere Schiene schieben, auf Unterhitze schalten und ca. 12 min. anbacken, damit der Teig abbinden kann. Dann auf die mittele Schiene stellen und bei 180 Grad ca. 40 min. weiterbacken. Je nach Ofen und Belag kann die Backzeit etwas variieren. Am Schluss den Ploatz im „Auge behalten“ und herausnehmen, wenn er an den Rändern knusprig und in der Mitte durchgebacken ist.
Ca. 10 min. auskühlen lassen bevor man ihn anschneidet.

MAGIC CAKE – EIN TEIG, DREI SCHICHTEN, HEX HEX!

Backen ist Zauberei – das wußte ich schon als Kind, wenn ich Oma dabei zusah, wenn sie den grauen Teigklumpen in den Ofen schob, der sich nach 2 Stunden in ein duftendes und knuspriges Brot verwandelt hatte. Und wir Kinder nicht eher Ruhe gaben, bis eine dicke, noch heiße Scheibe davon in unserer Hand lag, um dann genüßlich mit Butter verspeist zu werden.

Speziell ist aber dieser Kuchen, der aus einfachen Zutaten zusammengerührt werden wird, und dann wie von Zauberhand so wunderbar nach Bienenstich schmeckt, ohne Vanillepudding zu enthalten. Magisch ist er, weil sich aus nur einem Teig während des Backens wie von Geisterhand, drei Schichten entstehen: hauchdünner Boden, puddingartige Mitte und der Biskuit on Top.

Zauberkuchen_druck

Magic Cake – der magische Kuchen
Zutaten:
115g Butter
480ml Milch
4 Eier, unbedingt raumtemperiert
150g Puderzucker
1 EL Wasser
130g Mehl

Den Ofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine quadratische Back- oder Auflaufform (20x20cm, ca. 7-8cm hoch) fetten und den Boden mit Backpapier versehen. Da der Teig sehr dünnflüssig ist, unbedingt eine Backform wählen, die dicht ist.
Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Milch erwärmen (nicht kochen und auch beiseite stellen.)

Eier trennen. Die Eiweiße sehr steif schlagen.

Eigelbe und Puderzucker cremig mixen, dann die Butter und Wasser hinzufügen und 2-3 Minuten weiter schlagen.

Mehl zur Eigelbmixtur geben. Die Milch vorsichtig und langsam nach und nach einfließen lassen.

Eiweiß jetzt in Dritteln dazu geben. Das erste Drittel richtig gut einmischen, es sollten keine großen Eiweißinseln mehr zu sehen sein. Danach das zweite Drittel unterheben bis keine großen Eiweißinseln mehr zu sehen sind und schließlich mit dem letzten Drittel ebenso verfahren. Wichtig ist, den Teig nicht zu stark zu mischen, damit er nicht die Luft und damit die Fluffigkeit verliert, sonst bleibt er sitzen.

Teig sofort in die Form geben und 55 Minuten backen, ( bei 170 Grad) bis der Kuchen obenauf golden gebräunt ist und in der Mitte nicht mehr zu sehr wackelt, wenn man ihn mit dem Finger antippt. Er wird etwas weich sein in der Mitte.

Den Kuchen erst bei Zimmertemperatur leicht abkühlen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank geben.
1 Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und mit Puderzucker bestäuben.. have a magic pleasure.

EIN PROSIT DEM BIER-BRÖTCHEN!

oazopft

Backen mit Bier? Aber klar doch! Hier der Beweis: würzig -süße Bierbrötchen, die super zum Kaffee passen. Am besten sind sie mit Butter und Pflaumenmus. Ihr Geschmack mit der malzigen Biernote ist eine gelungene Überraschung für den Gaumen.

Bierbrötchen

Also Jungs..ab in die Backstube! 🙂
Und los gehts:
275 l dunkles Bier
15 g weiche und 30 g geschmolzene Butter
1/ 2 Teelöffel Zimt
1/4 Teelöffel Salz
2 Teelöffel Honig
525 Dinkelmehl
1 Teelöffel Trockenhefe

Zugedeckt an einem warmen Ort eine halbe Stunde aufgehen lassen. Dann zu einer Rolle formen, handteller große Stücke abschneiden und zu Brötchen rollen. Auf ein bemehltes Backblech legen und noch mal 1 Std. aufgehen lassen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Brötchen mit geschmolzener Butter bepinseln und ca. 30 min. backen bis sie goldbraun sind.

Knusper, knusper – Kartoffelbrot „Schebber Karl“

„Schebber Karl“ – Knusprig – fluffiges Odenwälder Kartoffelbrot

Ein altes Rezept mit langer Tradition, das sich bis heute in den schönen Tälern des Odenwalds erhalten hat. Erfunden haben es wohl sparsame Großmütter, die mit dem kostbaren Weizenmehl streng haushalten mußten und so die reichlich vorhandenen Kartoffeln nutzten um den Teig zu strecken. Heraus kam ein köstliches, lockeres und doch knuspriges Brot mit einem wunderbar würzigem Geschmack, das sich viel länger frisch hält als reines Getreidebrot. Schuld daran ist das reichlich in der Kartoffel enthaltene Vitamin C, das bis heute als Konservierungsmittel genutzt wird.

Es wird mit Salzsauerteig gemacht, der dem Brot eine besondere Würze schenkt. Das Besondere an diesem Brot sind die rohen Kartoffeln – sie geben dem Brot eine typischen Geschmack, der gut zu Käse, Hausmacher Wurst, Schinken aber auch zu einem kräftigen „Latwerge“ (Pflaumenmarmelade) mit Zimt und Nelke passt.

Salzsauerteig:

90 g Roggenmehl 1150
90 g Wasser
2 g Salz
18 g Roggen-Anstellgut
Alles klümpchenfrei verrühren und von 35° fallend auf 22° 15 – 20 Stunden reifen lassen.

Hauptteig (1 kg – Brot)

Michelstädter Salzsauerteig
30 g Roggenmehl 1150
480 g Dinkelmehl 550 oder 812
300 g Kartoffeln roh (geschält und feingerieben und gut abgetrocknet.
18 g Hefe
13 g Salz
105 g Wasser (da Kartoffeln unterschiedlich viel Wasser enthalten, muss die Schüttwassermenge angepasst werden)
(es kommt auf die Wasseraufnahmefähigkeit des Mehles und den Wassergehalt der Kartoffeln an)
1 Tl flüssiges Backmalz
Alle Zutaten 15 Minuten kneten. Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen. Danach den Teig eine halbe Stunde ruhen lassen. Mit einem Tuch zudecken und an einen warmen Ort stellen. Dann den Teig rund kneten und in leicht bemehlte Weidenkörbchen geben und aufgehen lassen. Bei einer Temperatur von 30 – 35° braucht der Teig ca. 40 – 50 Minuten. Nach ca. 35 Minuten den Teig in eine bemehlte kastenfor geben. Wenn das Brot vollständig aufgegangen ist, in den Ofen einschießen und mit 250° 15 Minuten anbacken und dann fallend auf 200° noch weitere 45 Minuten fertig backen.
Beim Einschießen das heiße Wasser nicht vergessen (ca. ein 1/4 l heißes Wasser in die Fettpfanne geben und nach 15 Minuten den Dampf wieder ablassen.
Seinen Namen hat der „Schebbe Karl“ von seiner lustigen Form.

Dann lass es Dir schmecken, ob mit Speck oder Butter – immer ein echter Genuß.

STAR DER SESSION – DIE GELBE BEETE

Sie ist außen gelb mit einem zarten rosa. Innen leuchtet sie golden un zeigt ein zartes Muster. Geschmacklich ist sie milder als ihre rote Schwester. Ihr fehlt der starke Erdgeschmack, den viele an der roten Beete nicht mögen. Sie schmeckt nussig – süß und leicht erdig und hat kaum Bitterstoffe. Zu ihr passt wunderbar die Birne, der Ingwer, Limette und weißer Balsamico – ein sehr feiner Genuss, passend für die Sterneküche! Wer Fleisch und Fisch mag: Wunderbar zu gegrillter Leber oder zu Steinbutt. Auch in Kombi mit Feldsalat und Wallnüssen einfach ein Traum.
Sie ist prall gefüllt mit: B-Vitaminen, Vitamin C, Eisen, Calcium, Kalium, Jod, Magnesium, Karotin, B-Vitaminen, Vitamin C, Eisen, Calcium, Kalium, Jod, Magnesium, Karotin
Auch als Frischkost ist sie ein echter Küchenstar!
Gelbe-Bete Salat:
300 gr Gelbe Beete waschen, schälen und fein raspeln 300 g
1 Zwiebel 2 Äpfel Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden. Die Äpfel waschen und ebenfalls in Würfel schneiden oder grob raspeln 1 Becher Joghurt 50 gr Sahne 3 EL Öl 1 Orange Den Joghurt mit der Sahne, dem Öl und dem Saft 1/2 bis 1 Orange glattrühren 1 Becher Joghurt 50 gr Sahne 3 EL Öl 1 Orange Den Joghurt mit der Sahne, dem Öl und dem Saft 1/2 bis 1 Orange glattrühren 2 TL abgeriebene Orangenschale 1 TL Senf oder 1 TL Senfsprossen 1 TL Curry 1 TL Kräutersalz Die Orangenschale, den Senf oder die Senfsprossen unterrühren und die Marinade mit Curry und Kräutersalz würzen. Alle Zutaten vorsichtig mischen, die Marinade unterziehen und die Frischkost auf Salatblättern anrichten. 2 TL abgeriebene Orangenschale 1 TL Senf oder 1 TL Senfsprossen 1 TL Curry 1 TL Kräutersalz Die Orangenschale, den Senf oder die Senfsprossen unterrühren und die Marinade mit Curry und Kräutersalz würzen. Alle Zutaten vorsichtig mischen, die Marinade unterziehen und die Frischkost auf Salatblättern anrichten. Tip: Rohkost auf Salat anrichten, die Soße zum Schluß übergießen und mit Petersilie bestreuen.

Mein Erdbeertraum

Erbeeren sind nicht nur köstlich, sie sind auch mega – gesund!
In ihnen steckt mehr Vitamin C als in Orangen. Ihr hoher Gehalts an Folsäure und Eisen macht sie wirksam gegen Blutarmut, durch ihren Kalzium-Gehalt werden die Knochen vor Osteoporose, Kalium und Magnesium geschützt. Zum echten Superfood werden sie durch Salicylsäure, die Beschwerden von Gicht und Rheuma verringert und ihre Phenolsäuren schützt vor Krebs und beugt Arteriosklerose vor. Also, ran an die Erdbeeren und futtern was das Zeug hält! Ein Genuss ohne Reue, denn sie sind sehr kalorienarm, machen machen aber durch viele Ballaststoffe gut satt.

Die kleinen Traumgebilde schmecken superfluffig und beerensüß. Zwischen den Dinkelbiskuit – Bödenchen befindet sich Erdbeer – Johgurt – Quark, mit frischen Erdbeerstücken und Pistaziensplittern. Der Hit bei jedem festlichen Pfingstschmaus, ob zum Nachmittagskaffee oder als Dessert.REZEPT – ERDBEERTRAUM
Luftigt-leichter Biskuit für Torten und Törtchen:
Wir brauchen:
• 6 Eier
• 200g Zucker
• Abrieb einer Limette (Bio unbehandelt)
• 1 Vanillezucker ( mit echter Vanille)
• 50g Speisestärke
• 150g Dinkelmehr
• TL Backpulver
• Salz
Und los geht´s:
1. Zunächst werden die Eier in Eigelb und Eiweiß getrennt. Das Eiweiß mit einer Prise Salz fast steif schlagen. Dabei ist es wichtig, dass die Schüssel und die Quirlen des Handrührers/ Küchenmaschine fettfrei sind!
2. Ist das Eiweiß fast steif, 100g Zucker und den Vanillezucker dazu geben, schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse fest und glänzend ist. Zieht man Schneebesen daus dem Eischnee, bleiben die „Spitzen“.
3. Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker hell-weislich aufgeschlagen, so dass eine cremige Masse entsteht.
4. Die Eigelbmasse wird nun auf den Eischnee gestrichen. Mit einem Schneebesen werden dann beide Massen vorsichtig untergehoben. Nimmt man hierfür den Handrührer, fällt alles zusammen.
5. Dann wird das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke auf die Eiermasse gesiebt und ebenfalls mit dem Schneebesen vorsichtig untergehoben.
6. Den Biskuit-Teig nun in die Form füllen und bei 160° Umluft backen. In einer Springform braucht der Biskuit ca. 40-50min, in einer Obstbodenform ca. 25 min, auf ein Blech gestrichen etwa 15min. In kleinen Förmchen für Törtchen ca. 10 min.
7. Der Ofen sollte in den ersten ⅔ der Backzeit nicht geöffnet werden, damit der Biskuit nicht zusammenfällt. In den letzten Minuten auf die Farbe achten, dass er nicht zu dunkel wird.
8. Nach dem Backen den Biskuit auskühlen lassen. Dann auf ein feines Gitterstürzen und das Backpapier abziehen. Vollständig auskühlen lassen, sonst wird er feucht.
CREME:
300 g reife Erdbeeren
Ca. 2 Esslöffel heißes Wasser für die Gelatine
8 Blätter Gelatine
125 Zucker
600 g Magerquark
150 g Naturjohgurt,
400 g Schlagsahne (30%)
4 El Puderzucker
Mark einer Vanilleschote
1 Esslöffel Pistazien
8 Gänseblümchen
1 Esslöffel gehackte Pistazien
Quark, 125 g Zucker, Vanillemark glatt rühren. Gelatine ausdrücken, in wenig heißem Wasser auflösen und mit 2 EL Quarkmasse verrühren. Am besten, in die aufgelöste Gelatine etwas Quarkmasse einrühren und dann in die restliche Masse geben, damit keine Klümpchen entstehen. Es gibt auch Instentgelatine, die kann man direkt einrühren, hier die Verarbeitungshinweise auf der Packung beachten.
Dann unter die übrige Creme rühren. Sahne steif schlagen und die Erdbeerstückchen und 1 Eßlöffel gehackte Pistazien unterheben. Creme auf Boden streichen und die Biskuitsegmente daraufgeben. Mindestens 6 Stunden kalt stellen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben
Mit Puderzucker, Sahnetupfer,Erdbeere und Gänseblümchen dekorieren.

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